© MeterMorphosen 2018

Lieferbar ab Juni 2018

Kunstkritik-Scheibe

Der Pinselduktus evoziert haptisch das Orgiastische.

 

Der Mythos illuminiert fragmentarisch das Erratische.

 

Die Kunstkritik-Scheibe produziert Sätze wie diese, denn sie besteht aus dem Vokabular der Kunstkritiker, der Kunsthändler und der Kunstvermittler. Wenn nach einem Ausstellungsbesuch nicht ganz klar geworden ist, was dieses oder jenes Werk eines zeitgenössischen Künstlers denn bedeuten mag – die Kunstkritik-Scheibe kann dazu beitragen, durch eine pointierte Formulierung Licht ins Dunkel zu bringen und Denkanstöße zu liefern

 

Angehenden Journalisten kann die Kunstkritik-Scheibe helfen, die richtigen Begriffe zu finden und eine stimmige Rezension zu schreiben, und Bildungsbürgern sowie den Mitgliedern des Kulturbetriebs ist sie eine wertvolle Formulierungs-Stütze. Die Kunstkritik-Scheibe kommt scheinbar seriös daher, erweist sich zuweilen als äußerst nützlich und steckt doch voller Witz.

 

Durch analoges Drehen der vier Rädchen entstehen in den vier Sehschlitzen der Scheibe aus dicker Pappe immer neue Sätze. 15 x 15 x 15 x 15 Kombinationen führen zur überwältigenden Fülle von 50.625 möglichen Sätzen. Die feinen Unterschiede in der Wortwahl schärfen den Umgang mit Begrifflichkeiten und bieten die Möglichkeit, ein Kunstwerk, dessen Zugang sich verweigert, im Nachgang doch noch zu verstehen und sich darüber auszutauschen.

 

Preis 9,90 €
ISBN 978-3-934657-80-9